Die Balkantrasse

12.07.2011, 13.53 Uhr

Es geht voran...
Pressekonferenz zur Balkantrasse gibt Anlass zur Hoffnung
(pm) Der Förderverein Balkantrasse lud am 12.7.2011 zur Pressekonferenz in den Pattscheider Bahnhof. Vertreter der Bahnflächen Entwicklungs Gesellschaft, der Bergischen Entwicklungsagentur und der ehemalige Burscheider Bürgermeister Kahrl berichteten über ihre bisherigen Erfahrungen bei dem Bau von Bahntrassenradwegen und den Stand der Dinge in Leverkusen.


v.l. Hans Dieter Kahrl, Annette Nothnagel, Christof Maisenhälder
Die Balkantrasse wird gebaut – dies kann man als Fazit der Pressekonferenz mitnehmen. Aber auch, dass seitens der Stadt Leverkusen noch mehr Engagement erwartet wird.

Der 2. Vorsitzende des Fördervereins Hartmut Lehmler konnte gleich zu Beginn mit einer positiven Nachricht aufwarten: Die Mitgliederzahlen des Fördervereins nähern sich der 1.000er Marke. Das 1.000ste Mitglied könne sich über ein Geschenk des Fördervereins freuen.

Rede und Antwort standen Christof Maisenhälder von der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG), Annette Nothnagel von der Bergischen Entwicklungsagentur (BEA) und der ehemalige Burscheider Bürgermeister Hans-Dieter Kahrl.

Letzterer hat das Projekt Rad- und Wanderweg auf der ehemaligen Balkantrasse in Burscheid persönlich auf den Weg gebracht. „Wir haben schon frühzeitig die Bedeutung der Bahntrasse sowohl aus stadtentwicklungspolitischen wie auch aus touristischen Überlegungen erkannt", sagte Kahrl. „Mein Wunschtraum war es immer, eine Radwegeverbindung von der Rheinschiene ins Bergische und Oberbergische zu realisieren. Viele Weichen sind nun gestellt, nach heutigem Stand ist die Fortführung über Remscheid hinaus bis nach Marienheide gesichert."

In Burscheid soll der Rad- und Wanderweg übrigens im April 2012 eingeweiht werden.

In Leverkusen sind sie noch längst nicht so weit - aber auch auf einem guten Weg. Christof Maisenhälder als Projektentwickler der BEG jedenfalls zeigte sich zuversichtlich, was die Chancen auf einen Baubeginn in absehbarer Zukunft betrifft. „Wenn ich sehe, was der Förderverein in einem Jahr geschafft hat, bin ich sehr optimistisch."

Immerhin hat der Verein schon 50.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. Und jetzt, wo die Deutsche Bahn das Gelände an die BEG zur Vermarktung übergeben hat, kann auch mit der gezielten Akquise von Sponsoren begonnen werden.

Wie hoch die Kosten insgesamt werden, hängt noch von Gutachten ab, die die BEG derzeit in Auftrag gegeben hat. Mit den Ergebnissen wird in drei Wochen gerechnet.

Die Fördermittel vom Land NRW sollen 2013 fließen - dann könnte auch mit dem Umbau der Trasse begonnen werden. Immer gesetzt den Fall, der Förderverein findet weitere Sponsoren und engagierte Mithelfer und hat weiterhin so viel Erfolg beim Geldsammeln wie bisher.


Kommentare lesen Neuen Kommentar schreiben

Bisherige Kommentare

 

Fotos zum Artikel

Bilder anklicken zum Vergrößern
Informationen

Wer den „Verein für Freunde und Förderer der Balkantrasse“ unterstützen möchte, sollte Mitglied werden. Der Jahresbeitrag beträgt nur zwölf Euro. Der Verein möchte über Spenden, Sachleistungen und bürgerschaftliches Engagement den Eigenanteil, den die Stadt Leverkusen zu entrichten hat, aufbringen.

Mehr Informationen zum Förderverein: www.balkantrasse.de

Weitere aktuelle Artikel

4. Hüscheider Garagentrödel
Samstag, den 24.09.2016 findet von 10.00 – 17.00 Uhr
lesen

Restaurant Fachwerk Neueröffnung
24., 25. und 26. September 2015
lesen

Bergisches Reisebüro zieht um

lesen

Mitgliederversammlung am 23. April 2015
Presse-Information
lesen