Dorfgemeinschaften

04.07.2011, 00.00 Uhr

Abgerockt im Festzelt
(cj) Das war ein ganz starker Auftakt zum 59. Pattscheider Dorffest: Die Leverkusener Band „Department of Rock“ ließ es - wie Sänger Jürgen Buchmüller in unserem Interview angekündigt hatte - tatsächlich mächtig krachen. Coole Show, toller Sound, klasse Coversongs gespielt von richtig guten Musikern und eine Super-Stimmung - die über 400 Besucher im Festzelt kamen am Freitagabend voll auf ihre Kosten!


Pete Esser und Guido Barth, Foto: Herbert Wannhoff
Um kurz nach halb neun legten die Männer los, der erste Song durfte als Motto für den Abend gelten: „Action“ von Sweet zum Start, dann folgte Klassiker auf Klassiker. Bon Jovi's „Bad Name“, Europe's „Eye of the tiger“, Whitesnake's „Here I go again“, Manfred Mann's „Mighty Quinn“ und und und.

Na klar, die Bandmitglieder bedienen alle nur denkbaren Rock-Klischees mit ihren langen Mähnen, ihrer Breitbeinigkeit, den Lederklamotten und den Machosprüchen von Buchmüller. Aber das gehört zur Show. Genau so soll es sein. Da wirkt nichts aufgesetzt, nichts gekünstelt. Die Jungs haben ihren Spaß, das sieht und hört man. Sie spielen mit einer Lust, die spürbar überspringt aufs Publikum – und je länger der Abend wird, desto stärker und intensiver kommt die Band rüber.

And I like it, I like it, I like it, I lalalalalike it....

Nach einer halbstündigen Pause und einbrechender Dunkelheit kommt auch die formidable Lichtshow erst richtig zur Geltung. Die Dichte an Liedern mit hohem Mitgrölfaktor nimmt zu. „Knocking on heavens door“ von Guns and Roses ist so ein Song, Van Halen's „Jump“ natürlich oder Joan Jett's „I love Rock‘n‘Roll“.
Auch „Rocking all over the world“ von Status Quo darf nicht fehlen.

Pete Esser legt an der Gitarre - wohl dosiert - seine Soli hin, Guido Barth, gefeierter Lokalmatador aus Bergisch Neukirchen, zupft virtuos den Bass, Schlagzeuger Steve Weis gibt an den Drums den Takt an, Keyboarder Andi Alheit haut in die Tasten und Jürgen Buchmüller ist Jürgen Buchmüller ist Jürgen Buchmüller. Er singt, schreit, krächzt sich die Seele aus dem Leib und schlüpft mit Lust in die verschiedensten Rollen. Einmal gibt er beim Stück „Warriors of the world“ von Manowar sogar den Krieger mit Brustpanzer und Schwert.

Und am Ende - vielleicht in seiner stärksten Performance - holt er im AC/DC Medley mit „Hell‘s Bells“, „Dirty Deeds..“ und natürlich dem unvermeidlichen „Highway to hell“ nochmal alles aus sich raus.

Zweieinhalb Stunden haben „Department of Rock“ das Festzelt gerockt. Das Publikum - übrigens alterstechnisch bunt gemischt von 14 Jahren an aufwärts bis jenseits der 60 - war aus dem Häuschen. Summer Rock statt Discoabend: Das hat hingehauen - aber so was von...!

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