Die Balkantrasse

03.03.2013, 12.00 Uhr

Freischnittarbeiten auf der Balkantrasse
Förderverein Balkantrasse Leverkusen e.V.
(pm) Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit hat der Förderverein die Winterpause genutzt, das Projekt Balkantrasse sowohl planerisch als auch ganz konkret - „mit der Hand am Arm“, so Manfred Haußmann, Schatzmeister des Vereins - voran zu bringen. Seit Jahresbeginn haben jeweils zwischen 30 und 40 Aktive des Vereins die Trasse weitestgehend von Baumbewuchs, dichtem Gestrüpp und Brombeerdickicht befreit.


Zwischen Januar und März 2013 wurde die Trasse freigeschnitten
Jeden Samstag trafen sich Arbeitstrupps auf der Strecke, um die Trasse Stück für Stück freizulegen, aber auch unter der Woche wurde fleißig gearbeitet. Dabei sind dabei weit über 1000 Arbeitsstunden geleistet worden, die als „Muskelhypothek“ auf die Eigenleistung des Vereins angerechnet werden. Insgesamt beläuft sich die Summe der geleisteten Arbeitsstunden sogar schon auf rund 1400.

Parallel zu den Tätigkeiten auf der Trasse hat die Planungsgruppe ebenfalls ganze Arbeit geleistet. So wurden bereits Planungsaufträge für die Sanierung der insgesamt acht Brückenbauwerke und den Bau des Rad- und Wanderwegs samt den Zugängen an Ingenieurbüros vergeben.

Einschließlich der bereits für den Förderantrag notwendigen Ausgaben belaufen sich die Planungskosten auf über 50.000.- Euro, die der Förderverein vorab bezahlen muss. Da die Planungskosten insgesamt „gedeckelt“ sind, muss der Verein in jedem Fall bis zu 30.000.- Euro selbst tragen. Schatzmeister Haußmann: „Das heißt ganz konkret, wir brauchen noch jede Menge Spenden, auch für die spätere Ausstattung und Unterhaltung des Radwegs.“

Obwohl der Zuwendungsbescheid des Landes für die Zahlung der Zuschüsse noch nicht vorliegt, war die vorgezogene Auftragsvergabe notwendig, um die späteren Ausschreibungen für das Projekt möglichst zeitnah auf den Weg zu bringen. Harald Drescher, Kopf des Planungsteams, ist gleichwohl optimistisch: „Zwar gehen wir mit diesen finanziellen Vorleistungen ein gewisses Risiko ein“, meinte er auf Nachfrage, „aber wir sind sehr optimistisch, dass dem Förderantrag entsprochen wird“. Erwartet wird der Zuwendungsbescheid für den Frühsommer dieses Jahres.

Zwischenzeitlich ist auch schon über die Stadtverwaltung ein Antrag auf vorzeitigen Baubeginn bei der Bezirksregierung gestellt worden. Diesem Antrag ist kurzfristig entsprochen worden. So soll sichergestellt werden, dass keine Zeit verloren wird und notwendige Sanierungs- und Bauarbeiten schnellstmöglich durchgeführt werden können.

Derzeit wird zwischen Stadt und Förderverein auch die Sanierung der Brücke Romberg koordiniert. Nach den Planungen der für die Sanierung zuständigen TBL (Technische Betriebe Leverkusen) soll die Brücke spätestens bis Oktober dieses Jahres saniert werden. Dies ist notwendig, weil der Bau des Radweges ist danach erfolgen kann. Der Radweg wird in diesem Bereich durch eine Tunnelröhre geführt, die Brücke selbst wird durch Böschungen stabilisiert.

Mit Hochdruck laufen ebenfalls die Bauarbeiten zum Reststück der Balkantrasse auf Burscheider Gebiet, ab Haus Kuckenberg bis zur Stadtgrenze Leverkusen. Auch hier musste der Freischnitt wegen der bevorstehenden Brutsaison noch im Februar erfolgen. Wegen der ungewöhnlich lang anhaltenden kalten Witterung hat der Leverkusener Förderverein allerdings schon jetzt die Erlaubnis erhalten, auch noch in der ersten Märzwoche bis einschließlich Samstag, 9. März, auf der Trasse Freischnittarbeiten durchzuführen.

 

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