Die Balkantrasse

09.11.2012, 15.10 Uhr

Mitgliederversammlung Balkantrassen Förderverein
(pm) Die wichtigsten Fakten vorweg: Der Förderantrag zur Finanzierung des Ankaufs der „Balkantrasse“ und deren Ausbau zu einem Rad- und Wanderweg liegt bei der Bezirksregierung. Und: Der Förderverein Balkantrasse Leverkusen hat es in rekordverdächtiger Zeit geschafft, den notwendigen Eigenanteil aufzubringen. Manfred Haußmann, Schatzmeister des Vereins, in seinem Bericht zur Kassenlage: „Ich kann heute mit gutem Gewissen sagen: Wir sind da.“


Radkorso zur Eröffnung der Balkantrasse Burscheid
Damit hat der Förderverein es nach nur zweieinhalbjähriger Tätigkeit geschafft, dass sowohl alle politischen und sachlichen Hürden gemeistert wie auch das eigentliche Ziel erreicht wurden, den Eigenanteil aufzubringen; davon entfallen allein auf den Verein deutlich über 200.000.- Euro. Weitere 172.000.- Euro fließen aus der so genannten Brückenablöse der Deutschen Bahn als Beitrag zur dauerhaften Sanierung der Brücken.
In seinem Jahresbericht lobte der Vorsitzende des Vereins, der Opladener Rechtsanwalt Karl-Friedrich Weber, denn auch ausdrücklich, wie die Vereins-Aktiven in den vergangenen zwei Jahren „unermüdlich und mit hohem persönlichen Einsatz“ tätig gewesen seien. Es habe in Leverkusen kaum ein Volks- oder Vereinsfest gegeben, „bei dem wir nicht um Spenden und neue Mitglieder geworben haben“. Auch dies ein beispielloser Erfolg: Die Zahl der Mitglieder beträgt inzwischen annähernd 1800.
Lob und Anerkennung zollte Weber in diesem Zusammenhang einigen Mitgliedern, die sich auf ganz unterschiedlichen Ebenen besonders für den Verein eingesetzt haben und dies immer noch tun. Werner Nolden, Veranstalter von Großereignissen wie der Bierbörse und den „Kölner Lichtern“, unterstützte den Verein, indem er beim Schlebuscher Volksfest und der Opladener Bierbörse Stände sponserte und Einnahmen daraus spendete.
Als mehr im Hintergrund aber für die Ziele des Vereins umso effektiver tätig nannte Weber ebenso Harald Drescher und Christoph Pesch. Drescher ist stellvertretender Leiter des Tiefbauamts in Wermelskirchen und dort mit der – bereits fertigen – Balkantrasse befasst; Pesch ist Gründungsmitglied und bautechnischer Experte. Beide haben maßgeblich den Förderantrag erarbeitet, mit einer ganzen Akte an Unterlagen.
Ein dickes Paket liegt – als Ratsvorlage – derzeit auch den politischen Gremien vor. Dabei geht es um den Planung- und Baubeschluss zum 1. Bauabschnitt der Balkantrasse. In dieser umfangreichen Vorlage werden auch die voraussichtlichen Gesamtkosten genannt: knapp 1,9 Millionen Euro. Eine Besonderheit ist, dass das Leverkusener Teilstück vier Meter breit ausgebaut werden soll, weil sich auf bereits fertigen Radwegen im Bergischen gezeigt hat, dass diese über alle Erwartungen hinaus stark frequentiert werden. Schon habe es mannigfache „Interessenkonflikte“ gegeben, wie Drescher die Erfahrungen aus Wermelskirchen beschrieb.
Die Ratsvorlage wird in den nächsten Tagen und Wochen im Bau- und Planungsausschuß, in der Bezirksvertretung II sowie im Finanzausschuss beraten; in der Ratssitzung am 10. Dezember wird dann die Entscheidung fallen. Der Vereinsvorsitzende: „Wir gehen aber davon aus, dass die Vorlage positiv entschieden wird.“ Denn dieses Projekt, das machte Weber nochmals deutlich, das von so vielen Bürgern nachdrücklich gewünscht werde, koste die Stadt keinen Euro: „Das ist unser Geschenk an die Stadt“.
Die Vereinsregularien waren in wenigen Minuten abgehandelt. Nach einstimmiger Entlastung des Vorstandes wurde dieser ohne Gegenstimme für ein weiteres Jahr wiedergewählt: 1. Vorsitzender bleibt Karl-Friedrich Weber, sein Vertreter ist Hartmut Lehmler, Schatzmeister weiterhin Manfred Haußmann.

 

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